Vita

 

 

 

Sandra Marks erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Rostock im Hauptfach Gesang bei Prof. Christiane Leß-Brandau und in der Klasse für Liedgestaltung bei Prof. Karola Theill.

 

2002 schloß sie den künstlerischen Studiengang mit dem Diplom ab und studierte anschließend im Aufbaustudium zum Konzertexamen bei Christiane Bach-Röhr weiter.

 

Bereits zu Beginn ihres Studiums führten erste Konzerteinladungen über die Landesgrenzen hinaus. 

 

Daraus entwickelte sich schnell eine wiederkehrende Zusammenarbeit mit zahlreichen Sinfonieorchestern und Barockensembles, wie zum Beispiel Hamburger Camerata, Norddeutsche Philharmonie, Händel-Festspielorchester Halle/Saale, Elbipolis Barockorchester Hamburg, Brandenburger Symphoniker, Kölner Akademie, Ensemble Ausonia Belgien u.v.m. 

 

Ihre stimmliche Flexibilität und Ensemblefähigkeit, die ihr von Renaissance bis hin zu zeitgenössischer Musik eine große Spannbreite ermöglicht, macht Sandra Marks zur gefragten Solistin als auch Partnerin von Kammermusik- und Vokalensembles. 

 

So ist sie wiederholt Gast internationaler Festivals Alter Musik und Kammermusikpodien sowie auch den Festspielen Mecklenburg-Vorpommerns, den Händel-Festspielen Halle, den Thüringer Bachwochen und dem Schleswig-Holstein Musikfestival.

 

Gemeinsam mit dem renommierten britischen Hilliard Ensemble interpretierte Sandra Marks 2014 die Alt-Partie in der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach im Berliner Dom unter der Leitung von Domkantor Tobias Brommann im Rahmen der Abschiedstournee des Ensembles.

 

Neben den Oratorien der Barockzeit und dem Kantatenschaffen J.S. Bachs und seiner Zeitgenossen beschäftigt sich Sandra Marks intensiv mit Vokalwerken der Renaissance und des Frühbarock, die sie schon während der Studienzeit mit selbstgegründeten Vokalensembles durch viele Kirchen Mecklenburgs und Schleswig-Holsteins führten. Ein besonderes Interesse bei der Programmgestaltung gilt der Aufführung wenig beachteter Werke nordischer Barockkomponisten wie u.a. Telemann, Scheidemann, Buxtehude, Tunder, Weckmann und Pedersøn.

 

Zusammen mit dem deutsch-französischen Renaissance-Ensemble "Trobar e Cantar", dem „Ensemble in Residence“ des Festivals Songes d'Annot 2013, wurde Sandra Marks eingeladen, die Rondeaux und Motetten des letzten großen Trouvère Adam de la Halle als erste Gesamteinspielung aufzunehmen. 

Im Oktober 2018 erschien die neueste CD des Ensembles unter dem Titel „DE:FINE AMOUR“ mit Solo-Liedern und mehrstimmigen Motetten u.a. von Jehan de Lescurel, Guillaume de Machaut und aus Ms. Las Huelgas.

 

Die CD wurde direkt nach der Veröffentlichung für den International Classical Music Award 2019 in der Kategorie "Early Music" nominiert. 

 

Mit dem Liedpianisten Peter Kreutz bestritt die Mezzosopranistin im Februar 2018 hochgelobte Liederabende im Rahmen der langjährigen Konzertreihe Forum Lied im Theater Gütersloh.

 

Seit dem WS 2014/15 ist Sandra Marks Dozentin für Hauptfach Gesang, Gesangsdidaktik, Literaturkunde, Lehrpraxis und Barocke Kammermusik am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück.